Société Générale, Genf

Salons wie Schmuckkästchen

Das vorherrschende Material welches von TJCA verwendet wurde, ist Bronze. Ein nobles, aber nicht zu glamouröses Metal, welches auf die finanzielle Unterstützung der Société Générale (SG) zur Errichtung des Eifelturms im Jahre 1889 hinweist.

Der Flur, der zu den verschiedenen Salons führt, empfindet man wie eine Galerie, wo verschiedene moderne Kunstobjekte, welche sich im Besitz der Bank befinden, ausgestellt sind. Als Kunstgönner bekannt, interessiert sich die Gesellschaft vor allem für Gemälde, Skulpturen und Fotografie.

Für diesen grossen, luxuriösen und sehr angenehm gestalteten Raum, hat TJCA ein Konzept für 14 salons vorgestellt, darunter sechs für die Kunden. Dieses Konzept wurde durch die Metapher eines Schmuckkästchens, Kostbarkeiten zu beschützen, inspiriert.

Weiterhin wurde dieses Hauptthema durch die Wahl der Materialien in verschiedene Varianten unterteilt. Zum einen, um die Werte der Bank in den Vordergrund zu rücken: wie z.B. Diskretion, Professionalität und Menschlichkeit. Und zum anderen: die Metapher des Schmuckkästchens, als Symbol für das Erbe, Bündnisse und Licht.

Im Salon Patrimoine, der für Tradition steht, wurde hauptsächlich « Papier »  und Schiefer verwendet, als Fingerzeig auf die für die Schweiz typische Architektur und ihre Dächer. Der Effekt von zerknülltem Papier an der Wand, wurde genutzt um die Weiterführung von kulturellem Erbe darzustellen, und ist gleichzeitig ein Element Kenntnisse zu teilen, dient dem künstlerischen Ausdruck und ist schlussendlich Überbringer von Botschaften.

Der Salon des Bündnis steht für Vertrauen und unterstreicht die Unterstützung unterschiedlichster Projekte in der Geschichte von SG. Hier findet man vor allem Leder wieder, ein nobles Material zwischen Handgemachtem und industrieller Dynamik. Illustriert durch ein Wandbild aus einer Metallkonstruktion bestehendem Bahnhofs. Anspielung auf den nahegelegenen Genfer Bahnhof, der Genf mit Paris verbindet.

Zum Schluss der Salon des Lichtes, der für die Transparenz steht. Ein Lichtspiel zwischen natürlichem und künstlichen Lichtquellen. Mit durchsichtigen Wänden, die das Tageslicht durchlassen und einem atemberaubenden Blick auf den See. Das hier verwendete synthetische Material Corian, auf der einen Seite robust wie Marmor, aber zur gleichen Zeit weich wie Satin, steht für Fortschritt.

Für die weiteren Salons, war die Wahl der Materialien eher klassisch, um ein intime und gemütliche Atomsphäre zu schaffen.

Eine halbprofessionelle Küche befindet sich aus praktischen Erwägungen auf der selben Etage.

In diesen Räumlichkeiten werden die Kunden mit moderner Kunst und einem grandiosen Panorama ins Genfer Umland verwöhnt. Der Blick folgt der Rhone in Richtung Süden, wie eine Verbindung zwischen der Schweiz und Frankreich, von den Alpen bis ans Mittelmeer.

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